Metaverse

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Google Streetview ist nun auch mit 20 deutschen Städten online. Leider ist Gütersloh noch nicht dabei. Sehr schade ist natürlich, dass es auch in den jetzt zur Verfügung stehenden Städten einige wenige aber doch auffällige Lücken gibt. Diesen Versuch der Unterhöhlung des öffentlichen Raums lässt sich allerdings entgegenwirken und der Schaden zum Teil rückgängig machen. Es gibt gesetzliche (legale) Möglichkeiten die Unkenntlichmachung und Zensur von Google Streetview aufzuheben bzw. zu umgehen.

Wie gesagt, es ist zum Glück möglich, den durch die Paranoia der Deutschen (Medien) ausgelösten Zensurwahn von Google Streetview rückgängig zu machen. Es besteht die Möglichkeit zur Bereitstellung privater Streetview-Daten mittels der Foto-Sharing-Webseite Panoramio. Anders ausgedrückt lassen sich private georeferenzierte Fotografien zu Panoramio umsonst hochladen, also Fotos, die Daten wie die Aufnahmeposition (GPS Ortsinformationen) oder die Ausrichtung der Kamera im dreidimensionalen Raum beinhalten. Dieser Dienst fügt solche Fotos dann nach einiger Zeit als Ebene zu Google Maps (auch Google Earth) hinzu und integriert sie in Google Streetview.

Street View Verpixelung durch Panoramio Umgehen

Street View Verpixelung durch Panoramio Umgehen

Einige weiterführende Links zum Thema:

Zum Schluß hier noch ein paar nette Kommentare (Tweets) zum deutschen Start von Goolge Streetview und der damit einhergehenden Zensur:

RT @CineKie: Wer sein Haus bei Google #StreetView verpixeln lässt, gibt viel mehr über seine Person preis, als es die Fassade je hätte tun können.

RT @andiliciouscom: Genial! > Muhaha! Wie sinnvoll die Verpixelung in #StreetView ist,sieht man an dieser Stelle wunderbar: http://maps.google.com/maps… (RT @haascore)

RT @Balkonschlaefer: Wer sein Haus unkenntlich gemacht haben will sollte Christo und nicht Google rufen. #streetview

RT @weckgeschnappt: Verpixelte Häuser in der Nachbarschaft? http://www.computerbild.de/artikel… “So laden Sie eigene Bilder bei Panoramio hoch” 😉 #streetview

P.S.

Wenn euch der obenstehende Text ein bisschen komisch anmutet oder übertrieben erscheint, ihr habt ja Recht. Es dient dazu möglichst viele Suchbegriffe abzudecken und somit viele Leute auf die geschilderte Möglichkeit aufmerksam zu machen.

Nachtrag (2010-11-20):

Nachtrag (2010-11-22):

Google scheint wohl zu viel Angst vor den 3% der Bevölkerung zu haben, die alle anderen ihre Paranoia aufzwingen wollen. Oder vielleicht doch eher vor den alten und mitlerweile in einer Existenzkrise befindlichen Medien, wie dem WDR (mit vom Austerben bedrohter Zuschauerschaft), der in der naiven Annahme damit Quoten zu machen, ständig Schwachsinn berichtet und so Stunk gegen Google macht? Ist auch egal, spätestens wenn u.a. Google bald mit ihrem Internet Fernsehen auf dem Markt kommen, wird das sowieso ein jehes Ende nehmen. Also genug davon, jedenfalls hat Google schnell seine Einbindung von Panoramio geändert. Man kann damit zwar immer noch die Zensur umgehen, muss allerdings nun auf das Foto klicken. Die schöne Integration von privaten Fotos zu einer eigenen Street View Ebene ist erst mal in der ursprünglichen Form nicht mehr zu sehen. Ändert aber nicht viel, nachfolgend ein paar Screenshots von Google Earth und Google Maps:

Google Earth (3D / Street View / Panoramio)

Google Streetview & Panoramio

Ich werde euch auf den laufenden halten und diese Post aktualisieren, wenn ich etwas Neues erfahre.

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Here is a, in retrospect, hilarious article from the Newsweek magazine issue dated Feb 27, 1995.

After two decades online, I’m perplexed. It’s not that I haven’t had a gas of a good time on the Internet. I’ve met great people and even caught a hacker or two. But today, I’m uneasy about this most trendy and oversold community. Visionaries see a future of telecommuting workers, interactive libraries and multimedia classrooms. They speak of electronic town meetings and virtual communities. Commerce and business will shift from offices and malls to networks and modems. And the freedom of digital networks will make government more democratic.

Baloney. Do our computer pundits lack all common sense? The truth in no online database will replace your daily newspaper, no CD-ROM can take the place of a competent teacher and no computer network will change the way government works.

How about electronic publishing? Try reading a book on disc. At best, it’s an unpleasant chore: the myopic glow of a clunky computer replaces the friendly pages of a book. And you can’t tote that laptop to the beach. Yet Nicholas Negroponte, director of the MIT Media Lab, predicts that we’ll soon buy books and newspapers straight over the Intenet. Uh, sure.

Logged onto the World Wide Web, I hunt for the date of the Battle of Trafalgar. Hundreds of files show up, and it takes 15 minutes to unravel them–one’s a biography written by an eighth grader, the second is a computer game that doesn’t work and the third is an image of a London monument. None answers my question, and my search is periodically interrupted by messages like, “Too many connectios, try again later.”

Then there are those pushing computers into schools(…)–but think of your own experience: can you recall even one educational filmstrip of decades past?

Then there’s cyberbusiness. We’re promised instant catalog shopping–just point and click for great deals. We’ll order airline tickets over the network, make restaurant reservations and negotiate sales contracts. Stores will become obselete. So how come my local mall does more business in an afternoon than the entire Internet handles in a month?

And who’d prefer cybersex to the real thing?

Read the whole piece, many more precious insights can be found in it:
newsweek.com/id/106554/page/2

via @KnightMare

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World Builder from Bruce Branit on Vimeo.

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